Die Fusion der Vereine

Mit der Fusion der drei Vereine wurde der TSV Betzingen am 20. April 1950 gegründet.
Erster Vorstand wurde Karl Braun (Sportverein Betzingen), zweiter Vorstand Carl Marx (Turnverein Betzingen) und dritter Vorstand Karl Kern (Arbeiterturnerbund).

Im Jahre 1951 wurde Carl Marx erster Vorstand, dem der große Verdienst zukommt, durch geduldiges und zähes Verhandeln mit dem Zusammenschluß dreier kleiner Vereine einen leistungsfähigen Sportverein geschaffen zu haben. Doch nach drei Jahren mußte Carl Marx aus gesundheitlichen Gründen sein Amt Alfred Schmid übergeben, der sich dazu bereit erklärt hatte. In den 10 Jahre seiner Vorstandschaft wurde das Clubhaus erweitert.

Die Leitung des Vereins wurde im Jahre 1964 Herbert Kaitsch übertragen, der mit viel Elan und großem Arbeitseinsatz den Verein weiter ausgebaut und vergrößert hat. Am Ende seiner Amtszeit hatte sich die Mitgliederzahl auf ca.1500 verdreifacht.

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Neues Leben auf den Sportplätzen

Nach Kriegsende war das Clubhaus des Turnvereins durch Artilleriebeschuß der französischen Armee beim Einmarsch schwer beschädigt, Sportplätze verwüstet und das Turnen durch Anordnung der Siegermächte verboten.

Erst im Jahre 1946 regte sich neues Leben auf den Sportplätzen. Karl Braun, Inhaber einer Kistenfabrik in Betzingen, hatte einen weiteren Sportverein in Betzingen gegründet, "die Sportfreunde 1946 Betzingen".
Seit dieser Zeit wurde wieder Fußball gespielt und ab 1948 Handball, nachdem Freunde des Handballsports, Kurt Digel, Hermann Leibßle, Hans Stoer, Hans Früh, Heinz Schlotterbeck und Rudolf Walz, die Handballabteilung gegründet hatten. Erster Abteilungsleiter war Kurt Digel, desssen Amt Hans Früh in den Jahren 1949-1956, danach Paul Barthold übernommen hatte. Das erste Probespiel wurde gegen die Meisterschule Betzingen durchgeführt und ganz überlegen gewonnen. Ein Anlaß, noch im selben Jahr den offiziellen Wettspielbetrieb aufzunehmen. Das erste Wettspiel in Lustnau ist sogar schon mit zwei Mannschaften gegen den TSV Lustnau bestritten worden.

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Im Jahre 1906 ist der zweite Turnverein in Betzingen gegründet worden, der Arbeiterturnerbund.

Die Gründungsmitglieder waren:
Otto Digel; Wilhelm Bauder; Johannes Baisch, Begründer der Gärtnerei Baisch; Albrecht Kehrer; Martin Leibßle, bekannt als "Malteser-Marte"; Wilhelm Kull und August Eger.
Erster Vorstand war Christian Schweickhardt, der den Verein von 1906 bis 1924 und von 1926 bis 1928 geführt hat.

Von den Mitgliedern des neuen Vereins, die nach dem Ersten Weltkrieg besonders aktiv waren, kennen wir noch Emil Nedele, "dr Bemme", Oberturnwart von 1920-1930; Wilhelm Bögle, der mit viel künstlerischer Intuition die neue Vereinsfahne entworfen hat; unser Ehrenmitglied Hermann Rapp; Ernst Mack, langjähriger Platz- und Gerätewart; Oskar Kalbfell, Vorstand von 1924-1926 und Oberbürgermeister der Stadt Reutlingen nach 1945 sowie Karl Kern, Vorstand von 1928 bis zur Auflösung des Vereins 1933 und Erbauer des Clubhauses.

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Die Gründung 1889

Am 4.Februar 1889 wurde unter dem Vorsitz des Mechanikers Jakob Braun in der Gaststätte "Braunbeck" der Turnverein Betzingen gründet.

Die Gründungsmitglieder waren:
Fritz Grauer, Wilhelm Sauer, Karl Zotz, Gottlieb Sauer, Martin Sauer, Daniel Braun und Friedrich Kautt.
Zum ersten Vorstand wurde Georg Schickhardt gewählt.

Das Bild wurde anläßlich des 50jährigen Jubiläums fotografiert und zeigt sechs Gründungsmitglieder des Turnvereins Betzingen vor der Gaststätte "Braun-Beck", der Geburtsstätte des Vereins.

Die Turnidee wurde in Betzingen begeistert aufgenommen. Schon im ersten Jahr der Gründung hatte der Turnverein über 100 Mitglieder. Am Anfang des 20.Jahrhunderts, als Dr.Roth die Vorstandschaft übernommen hatte, waren schon über 250 Mitglieder im Turnverein aktiv. Auch die Frauen und Mädchen wollten den Männern nicht nachstehen und haben schon im Jahre 1905 die erste Damenriege gegründet.

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