SPIELBERICHT (02.04.) ++ MÄNNL. A-JUGEND 
SG Aidlingen-Ehningen – TSV Betzingen | 19:20 (9:12) 

Vergangenes Wochenende stand das letzte Saisonspiel der männlichen A-Jugend des TSV Betzingen gegen die SG Aidlingen-Ehningen an; Platz 1 gegen Platz 2. Doch schon am Tag vor der Begegnung erreichten den TSV fidele Neuigkeiten: An diesem Freitagabend hatte die SG HCL der SG Aidlingen / Ehningen ein Unentschieden abgerungen. Damit lag der TSV rechnerisch schon uneinholbar vorne und sicherte sich a priori die Meisterschaft! Trotzdem wollte man die Saison mit einem Sieg beenden, ungeschlagen und mit weißer Weste. 

Die Jungs starteten konzentriert in das Spiel und setzten sich nach 7 Minuten gleich mit 1:4 ab. Trotzdem agierte man vorne manchmal noch zu statisch und die Defensive war zu unorganisiert und einfach aus der Fassung zu bringen. Vor allem Torwart Malte Gellendin war es zu verdanken nach 15 Minuten mit 1:6 in Führung zu sein. 
Im Folgenden stabilisierte sich zwar die Abwehr; der eigene Angriff erlahmte aber zunehmend. Zu viele unvorbereitete Einzelaktionen, zu viel "Kleinklein" und falsche Entscheidungen im Kombinationsspiel hemmten die eigene Effektivität. Dies führte dazu, dass Aidlingen den Vorsprung bis zur Pause verkleinern konnte. Man trennte sich mit 9:12 zur Halbzeit. 

In der Kabine gaben die Trainer Lösungsvorschläge für die eigenen Defizite. Das Team wurde gewarnt, dass Aidlingen wahrscheinlich wie im Hinspiel eine Tempoverschärfung einleiten würde; man erinnerte daran, was man in der Woche dafür vorbereitet hatte. 

Tatsächlich sah man sich nach Wiederanpfiff mit deutlich schnellerem Umschaltspiel konfrontiert. Erfreulicherweise fruchteten die Ansätze, die im Training eruiert wurden. Auch im eigenen Angriff kam man immer wieder zum Durchbruch, sowohl durch Spielzüge als auch durch kollektives Tempo. Dadurch konnte sich der TSV auf bisweilen 6 Tore (13:19 nach 45 Minuten) absetzen. 6 Minuten vor Ende stand es noch immer 15:20 für die Betzinger, die die nächsten zwei Minuten wegen einer Hinausstellung mit einem Spieler mehr agieren konnten. 
Das Spiel schien entschieden zu sein, denn man konnte die gegnerischen Abwehrreihen noch immer durchbrechen. Doch man nutzte die eigenen Chancen nicht und verwarf selbst die freiesten Torwürfe und Tempogegenstöße! Die Gastgeber konnten auf 18:20 heranpreschen; 1 Minute vor Ende nahm Betzingen die Auszeit. 
Es war klar, dass die SG nun offensiv decken würde. Taktisch wusste man ebenso, wie man sich dagegen zur Wehr setzen konnte. Doch in dieser kniffligen Situation zeigte der TSV zu viel Nervosität. Man verlor den Ball, Aidlingen konnte 27 Sekunden vor Abpfiff den Anschlusstreffer erzielen. Als 15 Sekunden vor Ende dann noch Aidlingen in Manndeckung durch ein Stürmerfoul von Betzingen erneut in Ballbesitz geriet, konnte man das Adrenalin förmlich in der Luft spüren. Doch die Jungs schafften es, den letzten Angriff der Gastgeber zu unterbinden und dadurch in einem knappen und äußerst sehenswerten Spiel mit 19:20 zu gewinnen. 

Das Spiel zeigte, dass es noch viel zu tun gibt. Kein Tor in den letzten 10 Minuten und oft zu viel Lethargie, zu wenig Raffinesse im Offensivspiel. Doch die letzten Monate zeigten vor allem eins: Das die Mannschaft viel gearbeitet und sich kontinuierlich verbessert hat! Damit feiert die A-Jugend nun die verlustfreie Bezirksklasse-Meisterschaft! Alle Trainer und Spieler sind stolz und glücklich über diesen tollen Erfolg und werden diesen bei der Meisterschaftsfeier gebührend zelebrieren. 

Es spielten unter dem Trainerquartett Tobias Nerz, Julien Flad, Jens Horn und Matze Singer: Marco Schellin (3), Carlo Pyschik (7), Martin Bock, Eric Maier (3), Julian Goldstein, Daniel Wilger, Jonas Gebauer, Paul Singer (1), Semjon Horn (5), Bela Pyschik (1), Henri Abele und Malte Gellendin (T) 

Bericht: Julien Flad

"TSV Betzingen!" – Das schreit die weibliche C-Jugend voll Power und Motivation vor ihren Handballspielen. 
Die Qualifikation für die Saison begann im Oktober 2021 gegen die verschiedensten Mannschaften der Region Achalm-Nagold in der höheren Liga. 
Das Team aus 13 Mädchen kämpfte in all den sieben Spielen mit keinem Erfolg. Es musste eine Niederlage nach der anderen einstecken. Waren die Gegner zu stark? Oder war die Mannschaft des TSV Betzingen noch kein eingespieltes Team? – Ich tippe auf beides. 

Durch unsere Misserfolge in der Vorrunde lernten wir aber zu verlieren und uns für unser Ziel gemeinsam als Team einzubringen. Dreimal die Woche trainierten wir voll Ehrgeiz und Leistung unter Anne und Wilfried Zühlke. 
Das Resultat zeigten wir dann ab dem ersten Spiel in der Landesliga, beginnend im neuen Jahr 2022. Die insgesamt sechs Spiele waren herausfordernd und schwer, aber immer getragen vom Teamgeist der Betzinger C-Jugend. Jeder in der Mannschaft konnte über sein eigenes und die Tore der anderen Mädchen jubeln. Insgesamt erzielten wir 174 Tore und bekamen nur 112 Tore ins eigene Netz, dank der zwei Torwärterinnen (Angelina und Sofia) und einer sehr starken Abwehr. Und so war die Tür zum Titel der Landesliga-Meisterinnen offen und schließlich in den Händen eines zusammengewachsenen Teams sowie deren zwei stolzen Trainern. 

"The Ländesligameisterinnen 2021/22!", rufen nun die Eltern, die die weibliche C-Jugend des TSV Betzingen von Anfang an unterstützt haben. – Danke an alle, die hinter dieser Mannschaft standen und weiterhin stehen!

Nach 2 Jahren Corona-bedingter Abstinenz durfte die F-Jugend am vergangenen Wochenende endlich wieder den Spielbetrieb aufnehmen.

Entsprechend groß war die Vorfreude auf die Spiele in Nebringen, zumal es für einige der jungen Handball-Talente der erste Wettkampf der Karriere war. Mit einer kleinen, aber sehr feinen Mannschaft von sieben Jungs und Mädels sowie der tatkräftigen Unterstützung vieler Eltern wurde die Fahrt nach Nebringen in Angriff genommen. Bereits frühzeitig zeigte sich, dass die Kinder trotz der großen Einschränkungen im Trainings- und Wettkampfbetrieb während der vergangenen beiden Jahre große sportliche Fort-schritte erzielen konnten. Das Zusammenspiel gegen die körperlich durchaus stärkeren Gegner funktionierte hervorragend, sodass die Betzinger Tor um Tor erzielen konnten.

Am Ende stand ein klarer Sieg zu Buche – erfreuliches Beiwerk eines gelungenen Neustarts in ein Stück Handballnormalität.

SPIELBERICHT (27.11.) ++ MÄNNER 1
TSV Betzingen – VfL Nagold | 29:16 (16:9)

Wach, konzentriert und mit vollem Fokus: Der TSV Betzingen gewann mit einer Handball-Gala am Samstagabend in der, trotz 2G Plus, gut besuchten Halle gegen den VfL Nagold mit 29:16 (16:9) und demonstrierte eindrucksvoll, dass er auf dem Weg zurück zu alter Stärke den nächsten Schritt gemacht hat. Eine grundsolide Abwehr und breitgefächerte Torgefahr im Angriff waren der Schlüssel zum Erfolg. Durch den klaren Sieg festigten die Blau-Weißen Rang vier in der Bezirksliga Achalm-Nagold.

Die Betzinger Defensive erwischte einen Sahne-Tag um Libero Leopold Heinzmann und Schlussmann Niclas Lohan, die auch gegen den häufig eingesetzten siebten Feldspieler der Gäste nur wenig zuließen. Lediglich sieben Gegentreffer gab es im zweiten Durchgang. Auch der Angriff ließ kaum Wünsche unerfüllt. Erfreulich: Jeder der 13 Spieler konnte sich an diesem Abend in die Torschützenliste eintragen.

Tatsächlich glückte den Betzingern ein wahrer Bilderbuchstart. Allen voran Halbrechts Noah Schlotterbeck, der in der achten Spielminute zum Doppelschlag ausholte und zum 5:2 einnetzte. In der Folge gestalteten die Nagolder das Spiel ausgeglichener und so stand es nach 18 Minuten 8:6. Dann leitete Betzingens Linksaußen Luca Kriz einen 4:0-Lauf ein und die Gastgeber konnten sich erstmals auf sechs Tore absetzen (12:6, 24. Minute). Mit 16:9 trennte man sich zur Pause.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gäste. Raffael Baumgartner, mit acht Treffern erfolgreichster Schütze des VfL, verkürzte durch zwei Treffer zum 16:11. Nach kurzem Schütteln übernahm der TSV dann aber wieder das Zepter und setzte sich weiter ab. Als Youngster Carlo Pyschik in der 50. Spielminute das 23:15 erzielte, war der Drops endgültig gelutscht. Den Nagoldern ging jetzt sichtbar die Kraft aus und sie verzweifelten zunehmend am Betzinger Schlussmann Niclas Lohan. Der anschließende 7-Meter-Treffer zum 23:16 blieb bereits der letzte Treffer des VfL. Die Betzinger spielten befreit auf und erhöhten auf den 29:16-Endstand.

Summa summarum fand der VfL Nagold nie wirklich ins Spiel. Die mangelnde Breite im Kader erleichterte die Umstände keineswegs. So konnte der TSV seinen Stiefel gekonnt herunterspielen und einen ungefährdeten Heimsieg einfahren. Jetzt freut man sich auf die anstehende Weihnachtsfeier.

Die besten Torschützen des TSV Betzingen waren Noah Schlotterbeck (5) und Tobias Lawitschka (4).
Nächste Woche reist man am zweiten Advent nach Leonberg (18 Uhr), die mit 6:12-Punkten den achten Platz belegen.

Es spielten unter den Trainern Elser und Kussmann: Lohan (1), Welther (1), Steinhart (3), Widmer (1), Pyschik (1), Lawitschka (4), Sotirov (3), Geldreich (1), Mäge (1), Pavlovic (2), Schlotterbeck (5), Kriz (3), Heinzmann (3)

SG HCL – TSV Betzingen | 27:28 (15:9)

Mit sechs Toren lag der TSV Betzingen zur Pause in Calw bereits hinten. Doch die Blau-Weißen blieben unbeirrt und starteten durch Tempospiel, und dank des berüchtigten Quäntchens Glück im Torabschluss, eine fulminante Aufholjagd. Im letzten Angriff war der, bereits nicht mehr für möglich gehaltene, Punkt in Reichweite. Allerdings landete Leopold Heinzmanns Wurf zum vermeintlichen Ausgleich am Querbalken, sodass der TSV mit einer hauchdünnen 27:28 (9:15)-Niederlage abreisen musste.

Mit dem Erfolg aus der Vorwoche im Rücken, erwischte der TSV in Calw den besseren Start in die Partie. Nach sechs Minuten stand es 5:2 für die Betzinger. Als der Calwer Vincent Goldmann vier Minuten später für einen Gesichtstreffer den roten Karton gezeigt bekam, stand alles auf Sieg. Vom Ausscheiden des Mitspielers angespornt, berappelte sich die, bis dahin schwache, Calwer Hintermannschaft jedoch und die Betzinger hatten große Mühe, zum Torabschluss zu kommen. Aus einem 7:5-Vorsprung wurde schnell der 7:7-Ausgleich und wenig später sogar ein 8:13-Rückstand. In dieser Phase funktionierte bei den Gästen offensiv wenig und auch die Abwehr geriet zusehends in Schwierigkeiten. Mit einem blauen Auge konnte man sich mit 15:9 in die Halbzeit retten.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Männer von Trainergespann Elser/Kussmann dann doch, dass sie Handball spielen konnten. Nach dem Motto „Keine Zeit zu vergeuden“ brachte man den Ball schnell nach vorne und fackelte nicht lange mit dem Abschluss. Die Wurfquoten verbesserten sich im Vergleich zu Halbzeit eins und auch die Abwehr bekam wieder mehr Zugriff. In der Folge fehlte den Betzingern wieder zwei, dreimal die nötige Fortune im Abschluss, die Calwer strauchelten nun aber merklich.

Beim Stand von 23:21 versuchten die Gastgeber die Spielwende durch eine Auszeit zu unterbinden. Dies hatte nur mäßig Erfolg, Leopold Heinzmann glich in der 52. Minute zum 24:24 aus. Eine Minute vor Ende stand es 27:28 mit Ballbesitz für Betzingen. Konnten sich die Männer des TSV für den Kraftakt belohnen? Nein, Heinzmanns Versuch aus zehn Metern landete an der Latte. Auch wenn der krönende Abschluss ausblieb, ein Achtungserfolg war die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit allemal.

Die besten Torschützen des TSV Betzingen waren Loris Steinhart (6) und Leopold Heinzmann (5). Bei der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell überzeugte Tim Sprißler mit 7 Treffern.

Nächste Woche kommt der VfL aus Nagold zu Gast (27.11., 19.45 Uhr), mit dem man vor zwei Jahren gemeinsam aus der Bezirksklasse aufgestiegen ist.

Es spielten unter den Trainern Elser und Kussmann: Lohan, Welther (1), Steinhart (6), Widmer (2), Pyschik, Lawitschka (4), Sotirov (2), Geldreich (4), Mäge, Pavlovic (2), Schlotterbeck (1), Kriz, Heinzmann (5)

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