TSG Reutlingen 3 – TSV Betzingen 2 | 21:24 (8:10)

Vergangenes Wochenende war die zweite Mannschaft des TSV Betzingen zu Gast in Reutlingen zum Derby, auf das man schon die ganze Hinrunde hingefiebert hatte. Entsprechend motiviert reisten die Männer aus Betzingen an, um an den letzten Sieg anzuknüpfen und mit einem positiven Gefühl in die drei Wochen Spielpause zu gehen.

Zu Anfang machte man sich das Leben selbst schwer: Die Abwehr stand solide, Torwart Marco Luik hielt überragend, durch individuelle (Total-)Ausfälle in der Chancenverwertung vergab man aber die daraus resultierenden Tempogegenstöße sowie viele der Gelegenheiten, als man durch die Reutlinger Reihen brach. Entsprechend schmal war die Führung (5:7 nach 18 Minuten), die man dann bis zum Kabinengang auch nicht mehr ausbauen konnte; man trennte sich mit 8:10.

Für die zweite Halbzeit war klar, dass man das Spiel nur dann gewinnen würde, wenn die defensive Qualität nicht einbrach und man den starken Reutlinger Tormann öfter überlisten konnte. Die zweite Hälfte war geprägt von Fehlern auf beiden Seiten; man schaffte nicht den Befreiungsschlag, Reutlingen dagegen nach 49 Minuten den Ausgleich (17:17). In den letzten zehn Minuten riss sich Betzingen noch einmal gut am Riemen; sowohl im Angriff als auch in der Abwehr schaffte man es, eine gute Leistung abzurufen, sodass man den Vorsprung ausbauen (19:23 nach 58 Minuten) und am Ende, glücklich aber in Demut, einen Sieg mit 21:24 in einem wenig sehenswerten Spiel feiern konnte.

Es spielten unter Trainer Jens Demel: Yannik Herrmann (T), Carlo Pyschik (3), Ferdinand Von haefen, Robin Strifler (1), Ricco Gerber (5), Valentin Pavlovic (5), Sören Elser (6), Lionel Kleber, Julien Flad (1), Marco Luik (T), Benjamin Schmitz (2) und Hannes Stotz (1).