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Vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Betzingen waren bei den Regions-Einzelmeisterschaften der Jugend Ende November in Freudenstadt dabei und haben sehr gute Ergebnisse erzielt.

Jannik Frank schied im Einzel der Jungen U15 erst im Viertelfinale aus und errang im Doppel einen hervorragenden dritten Platz. Auch für Lissi Süßmuth war im Einzel-Viertelfinale Endstation, allerdings setzte sie im Doppel noch einen drauf und wurde zusammen mit Julia Steck aus Burladingen Regionsmeisterin.

Isabelle Dieter und Emely Fritsch waren bei den Mädchen U19 als Außenseiterinnen an den Start gegangen. Sie sammelten gute Erfahrungen, schieden aber beide in der Einzelkonkurrenz bereits in der Gruppenphase aus. Im Doppel trumpften sie dann aber gewaltig auf und holten sich die Bronze für Platz drei.

 

Verleihung der Landesehrennadel an Gerald Horner

Unser jahrzehntelanger Abteilungsleiter Gerald Horner (bis 2020 über 50 Jahre) wurde von Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck Mitte Oktober mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg, einer der höchsten Auszeichnungen für ehrenamtliches Engagement, ausgezeichnet. Die Ehrung fand in kleinem Rahmen in der Gaststätte „Zur Terez“ statt. 


Neben Thomas Poreski, der im Landtag den Wahlkreis Reutlingen vertritt, war natürlich die Tischtennis-Abteilungsleitung mit Jochen Schmid und Christoph Rabe dabei, begleitet von Sportwart Jörg Pfeiffer und Gerald seinem Bruder und Spieler unserer Herren 2 Helmut Horner. Alle vier sind seit Jahrzehnten mit Gerald aktiv. Vom Reutlinger Generalanzeiger waren Manfred Kretschmer, Ressortleiter Sport, und Dr. Gabriele Böhm als freie Mitarbeiterin vor Ort. Es war ein kleiner, feiner Rahmen – genauso, wie es sich Gerald gewünscht hatte und wie er zeitlebens in seinen Ämtern immer bescheiden aufgetreten ist und die Sportler und andere Mitstreiter im Ehrenamt in den Vordergrund gestellt hat. Ob als Jugendleiter der Abteilung, als Jugendwart oder Pressebeauftragter im Bezirk oder als jahrzehntelanger Abteilungsleiter: er prägte und lebte den Begriff der Betzinger Tischtennis-Familie. Dies wurde nicht nur durch das Organisieren von zahlreichen Ausfahrten, Radtouren und Turnierbesuchen deutlich, sondern zeigte sich auch am Ende der zahlreichen hochkarätigen Turniere, die in Betzingen ausgerichtet wurden, indem er der Erste war, der auf der Tribüne den restlichen Müll einsammelte. 


Highlights gab es unzählige: herauszuheben ist sicher der Europapokalsieg 2001 der Damen gegen den vielfachen Cup-Gewinner BSE Budapest und die 13 Jahre Bundesligazugehörigkeit des Betzinger Frauenteams. Die drei Eigengewächse Elke Daub, Ellen Sorg und Darja Schmid hatten maßgeblichen Anteil, dass überhaupt Deutschlands höchste Spielklasse erreicht und auch so lange gehalten werden konnte. Gerade die erfolgreiche Jugendarbeit, die mehrere Mannschaftstitel auf Süddeutscher und Deutscher Ebene hervorbrachte und die Ausrichtung des Internationalen Osterturniers in Betzingen brachte dem größten Reutlinger Teilort im Tischtennis eine Bekanntheit, die bis weit über die Bundesgrenzen hinaus ging. Das Osterturnier für Kinder und Jugendliche war auch ein Treffpunkt für die besten Tischtennisspielerinnen und -spieler aus allen angrenzenden Ländern, zum Teil auch aus Israel. Viele Sportler, die in Betzingen dabei waren, sind Jahre später in ihren Ländern bei den Erwachsenen dann auch Nationalspieler geworden. Neben Cheforganisator Gerald, der klug und weise hinter den Kulissen die Strippen zog, war seit Mitte der 70-er Jahre Jugendleiter Wolfgang Lohse die Person, die sich praktisch jeden Tag in der Sporthalle um die Kinder und Jugendlichen kümmerte und auch das Damen-Team betreute und mit seinen Kleinbussen mehrere Hunderttausend Kilometer für die Betzinger Tischtennis-Akteure unterwegs war. Zusammen haben beide quasi im Alleingang die Hauptverantwortung für die Tischtennisabteilung übernommen, aber hatte immer Unterstützung aus der Abteilung, sowohl bei organisatorischen Tätigkeiten als auch bei den zahlreichen Turnieren in der Betzinger Sporthalle.  


Gerald war nicht nur ein begnadeter Abteilungsleiter, sondern ist bis heute einer der Tischtennis-Experten in Baden-Württemberg. Ob Weltranglistenplatzierungen, Ergebnisse von Internationalen und Deutschen Meisterschaften, von Bundesliga- oder Kreisligaspielen. Alles ist bei ihm aktuell präsent und dabei sind die Leistungen der Betzinger Schützlinge, selbst in den untersten Mannschaften, allemal wichtiger als die Erfolge der deutschen Tischtennis-Profis. Er hat die Gabe, dass er immer einen Konsens mit den unterschiedlichsten Meinungen der Sportler oder Eltern finden kann und im Zweifelsfall wurde die Lösung so gewählt, dass lieber andere auf ihn sauer waren als Betzinger Spieler sich untereinander zankten. Dass so eine große Abteilung mit zeitweise 20 Mannschaften viel besser mit Humor zu führen ist, hat er zahlreich bewiesen, und bis heute blitzt dieser immer noch in der Halle oder beim Essen nach dem Training oder Punktspielen auf. Gerade in schwierigeren Zeiten war dies ein Mittel für alle, positiv in die Zukunft zu schauen und gemeinsam die Aufgaben im Verein anzupacken. 


Oberbürgermeister Thomas Keck und der stellvertretende Abteilungsleiter Christoph Rabe stellten in ihren Ansprachen die Verdienste und die Vorbildfunktion von Gerald heraus und würzten die Reden mit persönlichen Erlebnissen und vielen Details aus der Betzinger Tischtennis-Geschichte. Anschließend überreichte Thomas Keck persönlich die von Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterzeichnete Urkunde und steckte die Ehrennadel am Pullover von Gerald an. Die Landesehrennadel ist aus Silber und zeigt das Landeswappen mit der Umschrift: „Für Verdienste im Ehrenamt“. 
Der gemütliche Teil des Abends dauerte noch lange, und viele Anekdoten aus der Betzinger Sportgeschichte und aktuelle lokalpolitische Themen wurden von allen Anwesenden bei bester Laune diskutiert.

 

Bezirksrangliste und Einsteiger-Tunier

Parallel zur Bezirksrangliste der Herren Anfang Oktober haben wir auch erstmals ein Turnier für Einsteigerinnen und Einsteiger ausgetragenen.

Dabei traten fast 40 Kinder und Jugendliche an. Die Unbekümmertheit, Hingabe und Konzentration auf die ersten Ballwechsel unter Wettkampfbedingungen waren toll, der Spaß an unserem Sport stand im Vordergrund und es ist ein schönes Zeichen, dass es mit der Nachwuchsarbeit in den Vereinen nach Corona wieder aufwärts geht. Darüber hinaus sind wir sehr stolz, dass der TSV Betzingen die meisten Teilnehmer (10) und die Sieger in beiden Altersklassen (Jastin Dathe und Carlo Ferigo) stellte und dass das Turnier organisatorisch hervorragend über die Bühne ging. 

Weitere Spieler von Betzingen waren: Simon Vytlacil, Simon Ankele, Vincent Gieschke, Tirian Gäckle, Jan Maier, Noyan Müller-Sommer, Vladislav Slepushenko und Ben Kemmler.
Alle haben mindestens ein Spiel gewonnen und in ihrem zum Teil allerersten Wettkampf eine großartige Leistung gezeigt.

Bezirksrangliste

Bei der Bezirksrangliste Ende September bei uns in der Betzinger Sporthalle waren viele unserer Jugendlichen am Start und haben dabei hervorragende Ergebnisse erzielt.  

202209291415th103 6887009318446 bild3Simon Ankele spielte zum ersten Mal bei einem Wettkampf um Punkte, schlug sich richtig gut und erreichte am Ende einen tollen vierten Platz bei den Jungen 11. Jona Frank war im hochkarätig besetzten Jungen 13 Wettkampf krasser Außenseiter, konnte aber 2 Siege einfahren und wurde insgesamt Neunter. Jannik Frank traf auf die ihm wohlbekannten besten Jungen 15 im Bezirk und er schaffte, was ihm bisher selten gelang: Er schlug an einem Tag alle seine Widersacher und holte sich in souveräner Manier den Tagessieg.

 Im 9er-Feld der Mädchen 15 war die rechtzeitig wieder genesene Lissi Süßmuth leicht favorisiert. Dieser Favoritinnenrolle wurde sie mehr als gerecht, gab nur zwei Sätze ab und gewann die Rangliste eindrucksvoll. Bei den Mädchen 19 mussten Isabelle Dieter und Emely Fritsch der Favoritin Pia Ritter aus Burladingen den Vortritt lassen und wurden Zweite bzw. Dritte.

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Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Seniorinnen

Schon die Qualifikation für die deutschen Mannschaftsmeisterschaften war für unsere Seniorinnen 50 ein voller Erfolg. Mitte Mai durften Susanne Bley, Ingrid Reiner und Katja Stierle nicht nur ein gemeinsames Wochenende in Simmern im Hunsrück verbringen, sondern kamen mit einem tollen 7.Platz im Gepäck wieder nach Hause.

Herzlichen Glückwunsch! 

Im Spiel um Platz 7 gelang ein 3:2-Erfolg gegen den TTC Elbe Dresden (Sachsen) und mit etwas mehr Glück in der Vorrunde hätten die beiden knappen 3:2-Niederlagen gegen die TSG Zellertal (Pfalz) und die TuS Xanten (Niederrhein) in Siege umgemünzt werden können.

Dann wäre unsere Mannschaft sogar ins Halbfinale eingezogen.

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