SG Tübingen – TSV Betzingen 22:31 (12:14)

Unter strengen Auflagen und ohne Zuschauer feierten die Männer des TSV Betzingen einen gelungenen Start in die Bezirksligasaison 20/21. In einer für den Beginn der Saison ordentlichen Partie siegte am Ende die Männer des Trainerduos Steffen Elser und Gerd Kussmann aufgrund konditioneller Vorteile und einer breiteren Auswechselbank.

Beide Teams taten sich nach der langen Saisonvorbereitung schwer, ins Spiel zu finden. Bezeichnenderweise ging der TSV Betzingen erst in der fünften Spielminute durch einen Siebenmeter mit 0:1 in Führung. Diese Führung sollte der TSV im gesamten Spielverlauf nicht mehr aus der Hand geben. Allerdings machte man sich das Leben unnötig schwer. Im Angriff wurden ohne Bedrängnis technische Fehler produziert, in der Abwehr stimmte die Abstimmung nicht. Gegen ähnlich unsicher agierende Tübinger gelang es trotzdem, im Verlauf der ersten Halbzeit eine 3-Tore Führung zu erspielen und zu halten. Die meisten gelungenen Angriffe wurden dabei vom treffsicheren Youngster Luca Kriz im Gehäuse der Tübinger untergebracht. Mit der Schlusssirene verkürzte Tübingen über seinen torgefährlichsten Akteur Fabian Leupolz auf 12:14.

Nach dem Seitenwechsel ergab sich zunächst das gewohnte Bild. Betzingen legte vor, Tübingen konnte immer wieder verkürzen. Erst ab der 40. Minute konnte der TSV seine konditionellen Vorteile ausspielen und nach und nach über die Stände 16:20 und 17:25 davon ziehen. Spätestens beim 19:28 in der 52. Minute war das Spiel entschieden.

Der TSV Betzingen ist nach diesem ersten Auswärtssieg in der Bezirksliga angekommen und kann auf vielversprechende Ansätze aufbauen. Der Sieg sollte der Mannschaft die notwendige Sicherheit und Schwung für das kommende zweite Auswärtsspiel bei der zweiten Garnitur der SG Leonberg-Eltingen geben. Wenn es der Mannschaft gelingt, das vorhandene Potential noch besser auszuschöpfen, liegt ein weiterer Erfolg im Bereich des Möglichen. Die Mannschaft freut sich auf lautstarke Unterstützung – in Leonberg sind zumindest Stand heute Zuschauer*innen zugelassen.

Es spielten: Drews, Mäge (Tor), Heinzmann (4), Steinhart (2), Widmer (3), Krause (7/3), Lawitschka (1), Sotirov (2), Kriz (7), Setzer, Elser, Geldreich (2), Welther (1), Schlotterbeck (2).