Punkteteilung in Donzdorf – Betzingen kämpft sich zurück
Der TSV Betzingen hat sich am Samstagabend bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf ein 29:29 (14:14) erkämpft. Vor 240 Zuschauern entwickelte sich eine intensive und über weite Strecken ausgeglichene Verbandsligapartie.
Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und stellten nach knapp drei Minuten auf 4:0. Die Betzinger konnten sich jedoch berappeln und glichen in der achten Minuten auf 5:5 aus. In Folge dessen entstand ein ausgeglichener Schlagabtausch. Mit dem 13:14 brachte Sören Elser die Betzinger zum ersten Mal in Führung, WiWiDo glich wiederum zum 14:14-Pausenstand aus.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Betzingen zeigte sich kämpferisch und konnte sich Mitte der zweiten Hälfte erstmals etwas absetzen. Als der an diesem Abend beste Torschütze Carlo Pyschik fünf Minuten vor Schluss zum 28:26 traf, roch es sogar kurzzeitig nach einem Auswärtssieg. Wenig später vergaben die Betzinger jedoch zwei Torchancen und verpassten es, den Vorsprung über die Schlussphase zu halten.
Die Gastgeber reagierten anschließend mit dem siebten Feldspieler und drehten die Partie tatsächlich noch einmal. WiWiDo ging mit 29:28 in Führung, ehe erneut Carlo Pyschik 32 Sekunden vor dem Ende zum 29:29 ausglich. Die HSG nahm daraufhin noch eine Auszeit, scheiterte im letzten Angriff jedoch mit einem Kempaversuch. Unterm Strich stand damit ein leistungsgerechtes Unentschieden, das für Betzingen im engen Abstiegskampf noch wichtig werden könnte. Aktuell ist der TSV punktgleich mit Unterhausen und Denkendorf.
Die Mannschaft bedankt sich bei den zahlreich im Bus mitgereisten Fans für die lautstarke Unterstützung in Donzdorf.
Am kommenden Samstag empfängt der TSV Betzingen die SG Hofen/Hüttlingen in der heimischen Halle. Das Hinspiel ging knapp mit 32:34 verloren.
Es spielten unter den Trainern Jens Demel und Chris Kern: Carlo Pyschik (7), Kai Kussmann (6), Sören Elser (4/3), Loris Steinhart (4), Fabio Geldreich (3), Hannes Stotz (2), Luca Kriz (1), Tobias Lawitschka (1/1), Kjell Widmer (1), Tom Gross, Leopold Heinzmann, Niclas Lohan, Noah Schlotterbeck, Ingo Sotirov, Robin Strifler, Johannes Wenke












